13 Dinge, die mir der Feminismus beigebracht hat

  1. Niemals die Kommentare lesen. Niemals.
  2. Steh für dich, deine Wünsche und deine Identität ein, denn es ist wahrscheinlich, dass es niemand anderes tun wird.
  3. Self-Care ist wichtig. Self-Care nicht zu „Ich gehe nie zur Uni und trinke Weißwein ab 12 Uhr“ werden zu lassen, ist auch wichtig.
  4. Man darf unglücklich und verletzt sein. Man darf deshalb nicht willkürlich nach Unbeteiligten treten.
  5. Gewaltlose Kommunikation funktioniert.
  6. Leute, die sich über 12-jährige Mädchen und ihre Interessen lustig machen, haben deine Zeit nicht verdient.
  7. Habe keine Erwartungen an das Wissen anderer Menschen zu einem Nischenthema, das dir wichtig ist. Auch nicht, wenn du glaubst, es sollte Allgemeinwissen sein. („Wie, du hast Judith Butler nicht gelesen?!?!“)
  8. Glitzer macht alles besser. Außer Staubsaugen.
  9. Anders und extra sein ist super. Mit Leuten abhängen, bei denen du vergisst, dass du anders bist, weil sie auch ganz schön extra sind, ist noch besser.
  10. Nur ich selbst kann meine persönlichen Grenzen ziehen. Und nur ich selbst kann entscheiden, ob ich diese Grenzen niederreißen oder doch lieber als Schutz um mich stehen lassen möchte.1
  11. Stereotype wie „Männer und Frauen können nicht befreundet sein“ oder „Man kann nicht mit Menschen rumhängen / befreundet sein, die sehr viel jünger / älter sind als man selbst“ sind Bullshit.
  12. Es wird nicht immer besser. Aber es wird auch nicht unbedingt schlechter und das ist schon mal ein Anfang.
  13. Ernsthaft: Niemals. Die. Kommentare. Lesen

1Das gilt nur für persönliche, metaphorische Grenzen. Frontex und Grenzschutz sind weiterhin doof. Die subjektive Sicherheit privilegierter Deutscher über das reale Leben von Refugees zu stellen, ist ganz schön ekelhaft.

Bildnachweis: Jay McAnally, CC BY-NC-ND 2.0

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